Welches Material am besten ist 4/5 (1)

Kochendes Wasser

Das Angebot und die Nachfrage nach Wasserkochern ist schon seit vielen Jahrzehnten sehr konstant. Doch warum ist das so, und warum wird sich das aller Voraussicht nach auch nicht ändern? Wenn man über den Zweck eines solchen Apparats kurz nachdenkt, dann wird man schnell merken, woran das liegt. Der Zweck, den solch ein „Kocher“ zu erfüllen hat, ist ein sehr einfacher, nämlich wie der Name schon sagt „Wasser zu kochen“.

Wenn die Ansprüche an das Gerät simpel sind, warum ist dann die Nachfrage dann trotzdem so hoch? Auch diese Frage ist genauso leicht zu beantworten: Wasserkocher haben eine nicht allzu lange Lebensdauer. Diese relativ einfachen Geräte gehen durch den regelmäßigen Gebrauch sowie die starke Beanspruchung der Materialien oft schnell kaputt. Nachdem man die wichtigsten Fakten kennt, stellt man sich als Kunde die Frage, welches das beste Material für einen langlebigen Wasserkocher sein könnte. Das Gerät soll schließlich lange halten.

Die Lebensdauer

Jedes Gerät geht früher oder später einmal kaputt. Darüber sollte man sich bewusst sein. Das ständige Aufwärmen und wieder Abkühlen werden jedes Material strapazieren. Zudem kommt der Kalk im Wasser hinzu. Je nach Region variiert der Wert des Kalkgehalts im Wasser. Eine weitere Abnutzung findet generell auch durch zum Beispiel reines Anfassen und Heben des befüllten Geräts statt. Dieser Abnutzungsprozess findet eher unbewusst statt, sodass man in dem Moment dem Auge keine sichtbare Materialermüdung von außen feststellen kann.

Als Auswahl hat man heutzutage die Materialien Plastik, Glas, Edelstahl bzw. andere herkömmliche und strapazierfähige Metalle. Alle modernen Geräte sind in der Regel aus einem Mix der aufgelisteten Materialien zusammengebaut. Zur Zeitersparnis werden Wasserkocher elektrisch betrieben. Folglich sind viele Bestandteile aus Sicherheitsgründen und zur Isolation aus Plastik integriert. Jedes Material hat eine Stärken und Schwächen. Deshalb lautet unsere Empfehlung: Gehen sie nach Ihren eigenen Anforderungen. Von Mensch zu Mensch sind diese unterschiedlich. Viele legen auch einen großen Wert auf die Optik. Das ist verständlich, hat aber auch in den meisten Fällen große Nachteile für die Langlebigkeit.

Tipp: Voll im Trend sind moderne Retro-Wasserkocher

Sehr hipp und angesagt sind Wasserkocher in Retro-Optik aus Metall. Der untere Bereich und Anschluss an den Strom besteht bei den meisten Kochern aus Plastik oder einem Mix aus Plastik und metallischer Chrom-Optik. Das Modell Fjord Nero der italienischen Firma Ottoni Fabbrica mit einem maximalen Fassungsvermögen von 1,7 Litern ist ein echter Hingucker, liegt aber schon im höheren Preisbereich.

Was Sie bei der Wahl des Materials beachten sollten:

  • Behälter aus Metall bzw. Edelstahl mit dünnen Wänden erzeugen durch das sprudelnde Wasser im Inneren mehr Geräusche, folglich sind beispielsweise Edelstahl-Wasserkocher in der Regel etwas lauter als Plastik oder Glas.
  • Plastik ist nach Erwärmen bei weitem nicht so strapazierfähig wie Metall oder Glas. Metall oder Glas ermüdet also nicht so schnell wie Plastik.
  • Durch die ständige Feuchtigkeit und Reinigung kommt es bei Edelstahl oft zur Korrosion, die auch zu leichtem Rost führen kann.
  • Nicht zu vergessen ist auch die Reinigung und das Entkalken. Bei einigen Geräte gelangt der Kalk durch kleine Schlitze auch in versteckte Bereiche und setzt sich dort ab. An diese Stellen kommt man anschließend kaum ran.
  • Bei Glaswasserkochern sieht man zu jeder Zeit, ob wieder einmal ein Entkalken notwendig wäre.
  • uvm.

All diese Punkte sind nur ein kleiner Auszug, den man beachten sollte. Es gibt sicherlich noch weitere Dinge. Legen Sie für sich persönlich absteigend nach Priorität fest, welche Anforderungen erfüllt werden sollen. Das erleichtert und verkürzt Ihre Kaufentscheidung. 🙂

Haben Sie eventuell auch andere Punkte, die wir in unserer Liste ergänzen können? Haben Sie positive oder negative Erfahrungen mit einem bestimmten Material gemacht? Wenn ja, dann würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Ihre Erfahrungen teilen. Dafür steht Ihnen die untere Kommentarfunktion jederzeit zur Verfügung.

Bildquellen:
Timo R. / pixelio.de

 

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